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Spring, Baby spring!

von Sabine Grote (Kommentare: 0)

Ich habe mich vor kurzem daran erinnert, als ich das allererste Mal auf dem 3-Meter-Brett im Schwimmbad gestanden habe. Hinter mir die Schlange der anderen Kinder, gab es kein Zurück mehr. Zittern, bibbern, zögern! Du schaust Dich um, siehst sie alle, die darauf warten, dass Du springst. 
​Es wagen: soll ich oder soll ich nicht? 
Dazu gehört verdammt nochmal soooo viel MUT!


Und dann springst Du! 
Vielleicht nach einer gefühlten Ewigkeit oder ganz spontan, weil Du nicht willst, dass die anderen Dich weiter drängen. Vielleicht, weil Du das Unwohlgefühl in Deinem Magen nicht länger aushältst. Schwebst in der Luft und schießt abwärts in das kühle Nass. Tauchst ins Wasser ein und bist… vorerst gerettet! 


In einer anderen Situation bin ich diese lange Wasserrutsche runtergerutscht - vielleicht kennst du es auch vom Skifahren oder der Rodelbahn - du stehst an der Abfahrt und weißt, es wird ein aufregender Ritt - nur noch zu überbieten mit den Loopings der Achterbahn....

So kannst Du Dich nicht nur in diesen Situationen fühlen! Besonders dann, wenn Du großen MUT brauchst, um eine neue Entscheidung zu treffen, die Dich mit großer Sicherheit aus Deinen Alltagsgewohnheiten rausreißt und in einen enormen neuen Entwicklungsprozess wirft, aus dem es kein Zurück gibt, kannst Du ganz schön ins Schwanken kommen.

Die einzige Konstante in unserem Leben ist das Unbekannte
In der Achterbahn kannst Du wenigstens noch laut schreien... und es dauert nicht ewig. Dann hast Du wieder festen Boden unter den Füßen. 
Aber jetzt, bist Du dem Ungewissen ausgeliefert. Da hilft nur eins: VERTRAUEN. Was tun, wenn es zu gering ist, um die Ängste aufzuwiegen oder besser noch, sie zu schlucken?

Oft sind wir gefrustet und bleiben lieber schön gemütlich in unserem Leben, so wie es ist. "Ich hasse Veränderung" hat mir letztens eine Dame gesagt. "Veränderung ist großartig, weil alles nur noch besser werden kann", könnte ich entgegensetzen.
Meist sind wir jedoch nicht bereit unsere Annehmlichkeiten aufzugeben, um unser Leben auf eine neue Stufe zu stellen. Da muss uns erst eine schicksalhafte Begebenheit wachrütteln und dazu zwingen, einen anderen Weg einzuschlagen. 

Richten wir uns mehr auf uns selbst aus und nehmen uns die Zeit nach innen zu horchen, hören wir den Ruf. Den Ruf, der uns rauslockt aus unserem wohlbehüteten Schneckenhaus und uns in neue Gefilde entführen will. Wir spüren nun, wenn sich in uns etwas verändert. Wir beobachten uns achtsamer. Wir schauen, welche Inspirationen und Anregungen von außen uns wohl weiterführen werden. Wir erforschen neugierig, erwägen neue Möglichkeiten, sortieren aus, schütteln Altes ab, lassen Ängste los, machen uns langsam bereit.

Das muss keinesfalls übereilt sein und kann sich in einem längeren inneren Prozess ankündigen. Irgendwann ist es soweit. Die Schale knackt, das Küken schlüpft aus dem Ei. Wo vorher Ungewissheit war, ist jetzt Klarheit entstanden. Wir wissen, welchen Weg wir gehen wollen. Nun hält uns nichts mehr auf. Wir sind bereit und können springen. Angstfrei und mutig tauchen wir in neue Dimensionen ein. 

Wann springst Du? 
Was will sich durch Dich manifestieren? 

Bald ist Frühlingserwachen!

 

P.S. Schreib mir gerne eine Email an info@heilpraxis-ammersee.de , wenn Du Unterstützung brauchst!

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