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Beziehungsgeflüster

von Sabine Grote (Kommentare: 0)

Astrologisch ist das Thema Partnerschaft noch bis zum Herbst 2017 ganz groß an den Sternenhimmel geschrieben. Neue Partnerschaften werden zusammengeführtund  alte, nicht mehr stimmige werden plötzlich auseinander gehen. Heute möchte ich Euch etwas mehr über meine Einblicke in die Beziehungsthematik verraten,

denn ich habe vor einigen Jahren meinen Partner  „seelengeheiratet“......

Allerdings hat es ziemlich lange gedauert bis es endlich soweit war..... aber das ist eine andere Geschichte....

Hätte ich doch einen Partner, dann wäre ich viel glücklicher! Ist das Dein Gedanke?

Meine Antwort darauf: Irrtum, genau das ist meistens nicht der Fall. Am Anfang bestimmt, aber dann....

Du musst erst mit Dir selbst vollkommen zufrieden sein, wenn dein Partner keine Mangellöcher bei Dir stopfen soll. Ungünstig ist, wenn Du Deine Liebe auslagerst. Dein Glück von dieser Person abhängig machst. Damit landest Du in jeden Fall auf dem Bauch.

Ich habe immer wieder schwierige Phasen mit meinem Partner erlebt, in denen ich absolut nicht akzeptieren konnte, wie er sich verhalten hat oder was er gemacht hat. Ich habe sehr viele Dinge auf mich bezogen, sein Verhalten gegen mich gerichtet und hatte sehr unschöne Situationen zu überwinden bzw. anzuschauen. Drama, Tränen, Diskussionen. Dadurch konnte ich an unserer Partnerschaft wachsen. Warnung!!! Beziehung ist ein Wachstums-Katalysator.

Zwischendrin kommen zum Glück die sogenannten „Plateaus“. Die Zeit, wo alles gut läuft. Du kannst die Zweisamkeit genießen und mit dem Partner auftanken. Doch dann lernst Du, wie der Partner durch verschiedene Phasen geht und in bestimmten Wiederholungsmustern feststeckt. Du siehst seine Muster klarer, als deine eigenen. Was haben seine Muster mit Deinen überhaupt zu tun? Das „Mittragen“ von all dem, was der andere tut, ist eine große Komponente. In einer Beziehung trägt man energetisch alle negativen Sachen vom anderen mit, so die positiven. Vom einen auf den anderen Moment ist die Negativität beim anderen da, Schwere, Ärger, Frust oder Strenge. Wenn Du das Gefühl hast, er rutscht in etwas ab, wo Du ihn gar nicht hinhaben willst, dann hängst du drin. Seine Ängste, Sorgen, Zweifel können so ganz leicht zu Deinen Ängsten etc. werden. Für mich stellt dies immer wieder eine neue Herausforderung dar. Das ist der Tipp, den ich Dir und vor allem, wenn du eine Frau bist, gebe: misch dich nicht in die Angelegenheiten vom anderen ein, versuche den Abstand zu wahren und denk daran, es ist sein oder ihr Päckchen, was sie/er selbst tragen muss. Geh nicht in die Falle des Helfersyndroms. Das ist vollkommen unangebracht. Das ist wirklich einer der Tipps, die ich immer wieder geben kann: Bringe die Seele nicht um ihre Lernaufgabe. Zu dir als Frau: Männer hören nicht auf ihre Frauen. Sie rennen lieber ins Verderben. Rät ihm ein Chef, Kollege, Freund oder ein Therapeut dasselbe wie seine Frau, wird er es aufnehmen und etwas verändern. Ein weiterer Tipp ist, dem Partner den Freiraum zu lassen, ihm Raum zu lassen, sich selbst zu spüren, sich selbst zu entfalten. Auch wenn er diesen Raum dazu nützt, um sich mit völlig unsinnigen Sachen zu beschäftigen. Je mehr Raum Du Deinem Partner gibst, desdo mehr Raum wird er dir geben. Er wird es dir dadurch danken, dass er liebevoll auf dich zukommt, wenn er genug Raum für sich gehabt hat. Das ist besonders schwierig für ungeduldige Menschen. Da kannst Du lernen Geduld zu haben.

Dieses Wachstum geht immer weiter und hört nie auf. Es kommen immer neue Themen. Die Herausforderung ruft, dich zu stellen, dich zu öffnen und dich einzulassen, deine Grenzen zu setzen oder dich anzupassen. Das ist besonders nicht einfach, wenn Du es gewöhnt bist single zu sein, und immer das zumachen, was dir am besten gefällt.
Ich fand den häufig ausgesprochenen Spruch meiner Eltern „In Beziehungen muß man Kompromisse schließen“  früher sehr dumm. Diesen Spruch kann ich jetzt noch nicht leiden, denn wer schließt schon gerne Kompromisse.Wenn du dies nicht willst, dann kannst du schauen, was kannst du dem anderen geben, damit es ihm gut geht? Damit er sich wohlfühlt, sich von dir geliebt fühlt.

Alles, was wir tun in der Partnerschaft, ist das, was wir tun, um geliebt zu werden. Wir wollen vom anderen geliebt werden. Wir wollen vom anderen genährt werden. Wir wollen vom anderen unabhängig sein. Der andere soll uns am besten erfüllen. Das sind sehr oft die unbewussten Programme, die ablaufen, vor all dem, was in unserer Kindheit nicht erfolgt ist.

Daher mein nächster Tipp: nähre dein inneres Kind, nähre  dich mit Liebe, mit Zuneigung, mit Geborgenheit und guck, was brauchst du? Was ist für dich wichtig? Wann brauchst du eine Auszeit ganz für dich allein? Wann brauchst du es, dich selbst zu nähren? Wenn Du z.B. ein Seminar oder eine Sitzung buchst, dann nährst du dich auch. Wenn Du bei Dir bist, dich voll fühlst und nichts brauchst, dann kannst du dich wieder verbinden und geben, deine Liebe verschenken. So bewegt sich eine Beziehung zwischen loslassen und zusammenkommen hin und her. Dies ist ein wunderbares Spiel, wenn wir den Dingen, die da kommen, seinen Lauf lassen können.

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